Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

09. July 2012

BMW-Werke bereiten sich auf E-Mobilität vor


Der bayerische Autobauer BMW investiert bis Ende nächsten Jahres 125 Millionen Euro, um seine beiden niederbayerischen Werke für die Elektromobilität zu rüsten.

Dingolfing und Landshut werden wichtige Komponenten für die neuen Elektro-Fahrzeuge der Submarke BMWi liefern. Rund 500 Arbeitsplätze entstehen dadurch an beiden Standorten im Zukunftsbereich E-Mobilität. Im Beisein von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wurde im BMW-Werk Dingolfing gestern die erste Montagelinie für Hochvoltspeicher der neuen i-Modelle symbolisch in Betrieb genommen.

Der neue BMW i3 wird ab Ende 2013 im BMW-Werk Leipzig in Serie gebaut, der BMW i8 folgt 2014. Wesentliche Antriebs-, Fahrwerks- und Karosserieteile dafür werden die Werke in Dingolfing und Landshut beisteuern. So entstehen beispielsweise für den neuen BMW i3 die Batterie, das E-Getriebe und die Aluminium-Struktur des Chassis in Dingolfing. Auch für den BMW i8 fertigt der Standort Strukturteile wie Vorderachsträger, Vorderwagen- und Hinterwagenmodul.

Das Werk Landshut wird die Elektromotoren und Range Extender zur Reichweitenverlängerung, aber auch Hochvoltspeicher sowie Motor-Getriebe-Einheiten für die Modelle produzieren. Neben den Elektroantriebsmodulen werden in Landshut auch Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff für die BMW-i-Modelle gefertigt. Schließlich liefert das niederbayerische Komponentenwerk auch Teile für das Kunststoff-Exterieur der Elektrofahrzeuge sowie das Cockpit und Gussteile.