Das E-Werk Mittelbaden wird heute drei neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Offenburg freischalten. Mit dem Betrieb der Ladesäulen bei der E>welt, am Kulturforum und beim Bürgerpark unterstützt das E-Werk Mittelbaden als Projektpartner die Stadt Offenburg auf dem Weg zur Modellstadt Elektromobilität.
„Es handelt sich um öffentliche Ladestationen, zu denen alle Bürgerinnen und Bürger Zugang haben – vorausgesetzt der Fahrer des Elektrofahrzeugs verfügt über eine sogenannte RFID-Karte (radio-frequency identification card)“, erläutert Helmut Nitschke, Vorstand E-Werk Mittelbaden. Nutzer von Elektrofahrzeugen erhalten die Karte von dem für das jeweilige Gebiet zuständigen Energieversorger, der sich am deutsch-französischen Flottentest „CROME“, einem grenzübergreifenden Feldversuch, beteiligt. Für Offenburg ist es das E-Werk Mittelbaden. Nutzer von Elektrofahrzeugen können so bald mit einer einzigen Karte zwischen dem Elsass und Baden entlang des Rheins bis hin nach Karlsruhe ihr Fahrzeug aufladen. Vorstand Helmut Nitschke: „Die RFID-Karte hat die Größe einer EC-Karte. Sie wird benötigt, um die Ladesäule freizuschalten. Der Vorgang ist einfach: Die Karte ist vor ein gekennzeichnetes Fenster zu halten – danach gibt die Station den Ladevorgang frei.“
Strom bargeldlos tanken
Zum Freischalten der Ladesäule werden die Kartendaten an eine zentrale Rechnerstelle übermittelt. Dort weiß ein intelligenter Rechner, an welcher Ladesäule wie viel Strom „getankt“ wird und wer der Stromlieferant ist. Der Stromlieferant erhält am Monatsende die entsprechenden Betankungsdaten, um den Tankvorgang in Rechnung stellen zu können. Noch bis Ende April testet das E-Werk Mittelbaden die Ladesäule intern, damit im Mai die RFID-Karten an Kunden ausgegeben werden können.
E-Werk Mittelbaden ist Partner des deutsch-französischen Flottentests
Das E-Werk Mittelbaden ist Teilnehmer des grenzübergreifenden Feldversuchs zur Entwicklung der Infrastruktur für E-Mobilität. In ihm stehen Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur und das Fahrverhalten der Nutzer im Fokus. Das Engagement des E-Werks Mittelbaden am deutsch-französischen Flottentest ist für Nitschke von großer Bedeutung: „Wir unterstützen diese Entwicklung, weil wir überzeugt sind, dass sich die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien und ihre Nutzung durch Elektrofahrzeuge geradezu ideal ergänzen.“
Oberbürgermeisterin Edith Schreiner: "Offenburg verfügt ab heute über insgesamt sechs öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die drei neuen Ladesäulen des E-Werks Mittelbaden sind ein weiterer Baustein zur Modellstadt Elektromobilität. E-Fahrzeuge fahren so ‚sauber‘, wie der für ihren Antrieb benötigte Strom erzeugt wird. Nur regenerativ erzeugter Strom kann nachhaltig Kohlendioxid reduzieren und den Klima- und Umweltschutz verbessern.“
Quelle: E-Werk Mittelbaden