Powered by

< e-miglia 2011: Der härteste Realtest für Elektromobilität
13. July 2011 08:36 Age: 3 yrs
Category: News

Grenzen testen - Fahrstabilität messen


http://www.lucas-nuelle.de/17/Service/Newsletter.htm?id=23&readarticle=175
Mit dem neuen Trainingssystem von Lucas-Nülle lernen Auszubildende der Kfz-Technik  die Wirkung und die Funktionen von modernen Fahrstabilisierungssystemen, ABS, ASR und ESP, kennen. Realistische Hardwareumgebung und didaktisch aufbereitetes Theoriewissen motivieren die Auszubildenden beim Lernen.

Bis zu welcher Geschwindigkeit bleibt das Fahrzeug in der Spur? Ab wann fliegt es aus der Kurve und was passiert, wenn die Fahrbahn von Regen und Glatteis rutschig geworden ist? Die „Grenzbereiche der Fahrzeugstabilität ausloten und damit die Fahrstabilisierungssysteme kennenlernen", so beschreibt Martijn Vincken, Produktmanager für den Kfz-Bereich bei Lucas-Nülle, das Ausbildungsziel des neuen Systems.

 Mit der realitätsnahen UniTrain-I Simulationshardware begreifen die Auszubildenden die Vorgänge, die ein Fahrzeug stabilisieren, rasch. Das Experimentierboard ist mit vier Reifen ausgestattet, die je nach Einstellung der Parameter reagieren. So lassen sich nicht nur Geschwindigkeit und Bremsdruck variieren, sondern auch der Straßenbelag. Der Lenkwinkel wird über CAN-Bus gesteuert.

A
uf regennasser Fahrbahn verhält sich ein Fahrzeug anders als auf trockenem Untergrund oder glatter Straße. Inwiefern sich das Fahrverhalten ändert, wenn die Kurve immer enger wird, oder wie groß der Schlupf beim Bremsen sein muss, können die Auszubildenden nicht nur einstellen, sondern direkt beobachten. Und das bedeutet bei diesem didaktischen Trainingssystem, dass wirklich jeder Regelzyklus begreifbar wird.

Es leuchtet, quietscht und dreht durch

„So wird deutlich, wie Ursache und Wirkung zusammenhängen. Die Auszubildenden können genau nachvollziehen, wann und wie das Elektronische Stabilisierungsprogramm  eingreift", erklärt Martijn Vincken. Das ist sogar zu hören. Wenn das ESP startet, ist ein quietschendes Geräusch zu vernehmen. Wenn die Bremsen betätigt werden, leuchtet eine LED-Lampe auf, und wenn Aquaplaning auftritt, drehen die Reifen durch - eben genau wie im echten Fahrzeug. Während der praktischen Experimente an der Hardware sammeln die Auszubildenden Daten über ihre Versuche und werten diese mittels LabSoft-Kurs aus.

Durch dieses Zusammenspiel zwischen praxisorientierter Hardware und didaktischer Lernsoftware erhalten die Auszubildenden einen umfassenden Einblick in die Funktionen moderner Fahrstabilisierungssysteme und verinnerlichen das Erlernte nachhaltig. Denn hier wechseln sich Theorie und Praxis nicht nur optimal ab, sondern ergänzen sich innerhalb des Lernprozesses.

Quelle: www.lucas-nuelle.de