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13. December 2011 09:20 Age: 2 yrs
Category: News

Reichweite zum Andocken: Rinspeeds kreative Vision



Und wer hat´s erfunden? Natürlich ein Schweizer, mal wieder. Rinspeed stellt ein durchdachtes "Dock+Go"- Mobilitätssystem vor: Bekannt durch ihre kreativen wie designerisch anspruchsvollen Anwendungslösungen entwickelt die schweizer Innovationsschmiede Rinspeed wieder eine aufsehenerregende Neuerung - mit zahlreichen interessanten Partnern (Liste weiter unten). Nach einem Auto aus nachwachsenden Rohstoffen, dem flachen Elektro-Sportwagen "iChange" sowie der vollwertigen 4-rädrigen straßentauglichen Tauchkapsel "sQube" folgt nun ein pfiffiges Rucksacksystem zum gelegentlichen Andocken für E-, Hybrid- oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

Zwei Achsen hat jeder. Nimm doch drei statt zwei, aber nur wenn du‘s brauchst! Eben diese dritte Welle mit zwei Rädern ist der Dreh- und Angelpunkt des innovativen modularen Mobilitätssystems des Schweizer Autovisionärs Frank M. Rinderknecht . "Dock+Go" nennt der umtriebige Eidgenosse sein durchdachtes Konzept. Seinen unwiderstehlichen Charme entwickelt die Idee durch anzudockende "rollende Rucksäcke". Diese so genannten einachsigen "Packs" erfüllen je nach täglichem Bedarf unterschiedliche Aufgaben. Zudem lösen sie auch die vieldiskutierte Reichweiten-Problematik von Elektro-Fahrzeugen auf eine pfiffige Art und Weise. Der Clou dabei: Weder unbenötigter Platz noch überflüssiges Gewicht wird mitgeführt, wenn's denn nicht wirklich gebraucht wird.

Die Basis des "Dock+Go" könnte jeder elektrifizierte Stadtflitzer bilden. Rinspeed-Boss Rinderknecht hat zu Demonstrationszwecken Hand an den 2-sitzigen Smart gelegt. Unterschiedliche "Packs" machen aus dem E-Floh das Traummobil eines jeden Pizza-Couriers - inklusive eingebauter Warmhalte-Box. Für Handwerker gibt's das Werkzeugkasten-Pack, in dem aber auch alles seinen wohlgeordneten Platz hat. Und nach getaner Arbeit kommt dann das gemietete oder gekaufte Camping-, Golf-, Ski-, Beach- oder Party-Pack hinten dran an ans Mini-Mobil.

Ja, bei diesem Auto kommt wirklich immer das Beste zum Schluss: Und dies ist ordentlich Reichweite, wenn die üblich zur Verfügung stehenden 120 Kilometer einfach zu wenig sind. Ein "Energy-Pack" mit einem Verbrennungsmotor oder Range-Extender, mit Akku‘s bepackt oder durch eine Brennstoffzelle befeuert sorgt für die entscheidenden Extra-Kilometer zu entfernteren Zielen. Ebenso so simpel wie smart daran: die angedockte dritte Achse treibt die mitlaufende zweite an und lädt dabei den bordeigenen Akku des Stadtflitzers wieder auf. Geboren ist der erste Vario-Hybrid - wie Frank M. Rinderknecht seinen Kilometer-Spender nennt. In der heimischen Garage speichern und puffern die Akku’s des Energy-Packs den Solarstrom vom Hausdach. So lässt sich völlig CO2-frei wohnen und fahren.

Quelle: www.wattgehtab.com