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16. February 2012 09:44 Age: 2 yrs
Category: News

E-Mobilität in München - O`ZAPFT IS!

ZUM OKTOBERFEST NACH MÜNCHEN? DAS LIESS SICH AUTOR PHILIPP MAUSSHARDT NICHT ZWEIMAL SAGEN. FÜR UNS HAT ER DORT EIN STROM-AUTO UND EINEN STROM-ROLLER GETESTET.



Der Mann in Lederhose läuft, ohne sich umzuschauen, vom Gehweg auf die Straße. Ja Himmi-Herrgott! Hat der keine Augen! Ich bremse abrupt, aber nicht einmal das bemerkt der Fußgänger, der offensichtlich nur eines im Sinn hat: schnell aufs Oktoberfest.

Da fällt mir ein: Er hat mich wohl einfach nicht gehört, denn ich gleite fast lautlos durch die Münchner Lindwurmstraße. Der Peugeot iOn, den ich durch die bayerische Landeshauptstadt steuere, ist ein reines Elektrofahrzeug mit null Komma null CO2-Ausstoß.

Ich höre sogar die Vögel singen. Kein störendes Motorengeräusch dringt an die Ohren. Nur das leise Surren der Räder auf dem Asphalt und die vorbeischwebenden Hausfassaden beweisen, dass ich tatsächlich fahre. Die Zukunft ist leise und komfortabel: Obwohl der kleine Peugeot nur knappe dreieinhalb Meter misst, ist er ein bequemer Viersitzer mit allem, was man an Ausstattung von einem modernen Fahrzeug erwartet.

NIX WIE WEG AN DER AMPEL
An der Ampel am Stachus röhrt ein Hirsch: Ein silberner Mazda MX-5 hat sich neben mich geschoben. Doch als die Ampel auf Grün schaltet, schauen die Passanten auf mich. „Elektromobilität wird Realität“ steht auf der Rücktüre meines Wagens, der keine Mühe hat, bei der ersten Beschleunigung mit dem Sportwagen mitzuhalten.

Ich fahre über die Isar hinüber in den Stadtteil Au, in dem der große Komiker Karl Valentin geboren wurde. Er hätte mit Sicherheit seine Freude an einem Auto, das weder stinkt noch lärmt. In kühner Prophetie hatte Karl Valentin schon in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts für München die Vision einer unfallfreien Stadt entworfen, in der montags nur Fahrräder, dienstags nur Fußgänger und mittwochs nur Autos über den Marienplatz fahren dürfen.

Kompletten Artikel lesen: http://www.bilfinger.com/de/Magazin/Ozapft-is


Text: Philipp Mausshardt, Fotos: Antonia Zennaro
Bilfinger Berger Magazin 1/2012