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01. March 2012 08:54 Age: 3 yrs
Category: News

Umweltzone: Regeln für Elektroautos


 
Städte und Kommunen haben seit dem 01.03.2007 die Möglichkeit, Fahrverbote in Umweltzonen zu erlassen. Um dies zu veranlassen, müssen bestimmte Zonen der Stadt allerdings im Vorfeld als solche gekennzeichnet werden. Einige der ersten Umweltzonen wurden in Berlin, Köln und Hannover im Jahr 2008 eingerichtet, kurz darauf folgten auch zahlreiche andere Städte. Da jede Stadt und Kommune allerdings eigenständig über entsprechende Zonen bestimmen darf, gibt es ebenfalls Städte, die die Regelung bezüglich der unterschiedlichen Umweltzonen kategorisch ablehnen.

Eine entsprechend gekennzeichnete Zone muss durch das Verkehrszeichen 270.1 gekennzeichnet sein, das sich genauso wie normale Verkehrsschilder oder Parkplatzschilder direkt im Straßenverkehr wiederfindet. Durch ein Zusatzzeichen wird des Weiteren geregelt, welche Schadstoffgruppen dazu berechtigt sind, in dieser Zone zu fahren. Die Unterteilung der Schadstoffgruppen findet durch Plaketten statt, die in vier Gruppen geteilt sind. Unter Schadstoffgruppe 1 fallen alte Fahrzeuge mit Diesel- oder Ottomotor ohne geregelten Katalysator, diese Gruppe erhält keine Plakette. Darauf folgt Klasse 2, die Fahrzeuge mit Ottomotor oder Dieselmotor beinhaltet und mit einer roten Plakette ausgestattet wird. Die dritte Klasse erhält eine gelbe Plakette, wobei hauptsächlich bestimmte Dieselmodelle und Dieselmodelle mit einer Partikelminderungsstufe in diese Kategorie gehören. Gruppe 4 enthält schließlich so gut wie alle Benziner mit geregeltem Katalysator oder Fahrzeuge mit Flüssiggas-, Erdgas- oder Ethanolantrieb.

Für Elektroautos sowie Autos mit Gasantrieb, Brennstoffzellen oder Wasserantrieb gibt es zudem spezielle Auflagen, denn obwohl ein Elektroauto an sich keinen Feinstaub produziert, wird trotzdem eine grüne Plakette der Schadstoffgruppe 4 vorausgesetzt. Ausnahmen dieser Regel sind Roller, Twike oder E-Bikes, die keine Plakette benötigen.

Die Anschaffung einer solchen Umwelt- beziehungsweise Feinstaubplakette steht jedem frei, allerdings drohen sowohl 40€ Bußgeld als auch ein Bußgeld, wenn man ohne entsprechende Plakette durch eine gekennzeichnete Zone fährt. Die Plaketten sind im Normalfall für 7€ bei Zulassungsbehörden, Abgasuntersuchungsberechtigten Werkstätten und technischen Diensten wie zum Beispiel TÜV, Dekra oder GTÜ erhältlich, wobei die Werkstätten preislich ungebunden sind.

www.elektroauto-nachtrichten.de