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02. August 2011 07:24 Age: 3 yrs
Category: News

Elekroautobauer THINK™ drückt auf Reset für Neuanfang durch russischen Investor



“THINK Global AS” heißt jetzt „Electric Mobility Solutions AS“. Nach Insolvenzantrag im vergangenen Monat wurde nun ein russischer Investor gefunden. Er war schon zuvor THINK-Gönner mit Überbrückungshilfen zu Zeiten der Restrukturierung und ist bereits Hauptinvestor beim Akkulieferanten und wichtigen amerikanischen Li-On-Unternehmen ENER1 Inc. Damit kann die Erfolgsgeschichte des norwegischen E-Autobauers fortgeführt werden.

THINK Global AS, führender Hersteller von vollelekrisch-betriebenen Autos, ist von einem internationalen Technologieinvestor übernommen worden. Die Ausrichtung der Firma soll als "Schlüsselfigur in der Elektrifizierung von globalen Verkehrsmitteln" beibehalten werden.

Nachdem im vergangenen Monat ein Insolvenzverfahren durch den norwegischen Autobauer eingeleitet worden war, hat ein vom Gericht beauftragter Treuhänder Herrn Boris G. Zingarevich als Gewinner der Bieterrunde genannt. Sein Investitionsunternehmen ist in St. Petersburg, Russland beheimatet.

Zingarevich ist internationaler Serienexistenzgründer mit Investitionen in ein breites Spektrum an neuen und traditionellen Industriezweigen in mehreren Ländern. Er ist seit 2002 Hauptinvestor und Vorstand des führenden amerikanischen Li-Ionen Akkuherstellers Ener1 Inc. Er ist daneben einer der Gründer und strategischer Aktionär der Ilim Group, ein Gemeinschaftsunternehmen zusammen mit der amerikanischen Firma International Paper und damit eine der größten Holzproduktfirmen Russlands.

Ergänzend unterzeichnete der neue Investor eine Absichtserklärung mit dem amerikanischen Lithium-Ionen Akkuhersteller Ener1, Inc. und dem finnischen Automobilzulieferer Valmet Automotive Inc. gleich mit, um THINK gemeinsam neu zu vermarkten.

„Nachdem es gelungen ist, eines der angesehensten E-Auto Produkte der Welt zu werden, verdient es die THINK Marke, seine Schlüsselrolle auf dem Weg zur globalen Umstellung in Richtung Elektrifizierung beizubehalten”, sagte Zingarevich. „Durch die Möglichkeit mit dem führenden amerikanischen Li-Ionen Akkuhersteller und Europas Spitzenautomobil-Technologiekonzern und Hersteller zusammen zu arbeiten, haben wir die richtige Kombination und Wertschöpfungskette, um diese Marke zunehmend wettbewerbsfähig im globalen E-Automarkt machen zu können“.

Das Wirtschaftsvermögen der 100%-igen Tochterunternehmen THINK North America und THINK UK, welche während des Insolvenzverfahrens um THINK global weiterhin tätig blieben, sind auch in diesem Deal mitakquiriert worden. Finanzielle Beratung wurde durch LATUM, eine spezialisierte Investmentbanking- und Dienstleistungsfirma, bereitgestellt.

Ener1 und Valmet waren die haupt- und gesicherten Gläubiger von THINK zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags, nachdem die Firma nicht genug Kapital aufbringen konnte, um die Geschäfte weiterzuführen. Ener1 und Valmet verhandelten ihre Anteile an der neuen Firma auf der Basis einer Schuldenumstrukturierung. Herr Zingarevich is seit 2002 ein Hauptinvestor in Ener1, und hat Überbrückungshilfen für THINK bereitgestellt, während man in der Zeit vor Insolvenzantrag versuchte eine Umstrukturierung durchzuführen.

Der neue Name der Firma, die THINK Markenprodukte vermarkten wird, heißt „Electric Mobility Solutions AS“ und bleibt in Norwegen registriert. Eine neue Vertriebs- und Dienstleistungsstruktur wird demnächst veröffentlicht. Eine erneute Aufnahme der Herstellung, mit einer überarbeiteten Version des THINK City, ist für Q1 in 2012 geplant.

Im Laufe seiner 20-jährigen Geschichte hat sich THINK den Status als führender spezialisierter E-Autobauer der Welt erarbeitet. Das Modell THINK City, mit einer Reichweite von 160 km, hat in den bisherigen Ziel-Ländern bereits über 48 Millionen km an Fahr-Erfahrung auf den Strassen gesammelt.

Quelle: www.wattgehtab.com