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22. March 2012 08:42 Age: 1 year
Category: News

Mit dem Ampera bei der „Monte“



Seit 101 Jahren fasziniert die Rallye Monte Carlo die Motorsportfans. Diesen März gibt es erstmals eine Ausgabe der legendären Rallye für Autos mit alternativem Antrieb. Mit dabei ist das Elektroauto Ampera von Opel.

Erstmals nimmt der Opel Ampera an der internationalen Rallye Monte Carlo teil. Sechs Elektroautos von Opel debütieren im Wettbewerb für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, den der Automobilclub Monaco ausgerichtet. Die Rallye beginnt am 22. März in Annecy-le-Vieux, Clermont-Ferrand und Lugano und endet drei Tage später in Monte Carlo. Um teilnehmen zu können, darf ein Fahrzeuge maximal 115 g/km CO2 ausstoßen. Ziel der Rallye ist es, eine vorgegebene Distanz mit möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit und dem geringstmöglichen Verbrauch zurückzulegen. Der Veranstalter erwartet rund 150 Fahrzeuge in diesem Jahr.

Eigentlich wollte Fürst Albert I. nur den Wintertourismus ankurbeln, als er im Januar 1911 die Rallye Monte Carlo ins Leben rief. Mittlerweile ranken sich die Legenden um die "Mutter des modernen Rallyesports", die im vergangenen Jahr ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert hat.

Und was sind die besonderen Herausforderungen des Events? Kaum einer kann das besser beantworten, als der vierfache Monte-Sieger Walter Röhrl, der kürzlich in einem "Motor Sport aktuell"-Interview sagte: "Nirgends ist die sportliche Herausforderung größer. Bei der Monte kommen alle Bedingungen zusammen. Vom trockenem Asphalt über nasse Pisten und Schneematsch bis zu blankem Eis, oft auf der gleichen Wertungsprüfung, bei Tag und bei Nacht. Man muss genau wissen, was man macht."

Das viertägige Rennen durch die französischen Seealpen nach Monaco zählt bis heute zu den anspruchsvollsten Rallyes der Welt. Enge Hochgebirgsstraßen und unvorhersehbaren Wetteränderungen machen die Fahrt unkalkulierbar. Besonders berüchtigt ist der Col de Turini, ein Gebirgspass in den französischen Alpen. Etliche Rallyes wurden schon in der berühmten Nachtetappe entschieden, die als "Nacht der langen Messer" bezeichnet wird. Die verwinkelte Serpentinenstraße in einer Höhe von über 1.000 Meter gehört zum Gefährlichsten, was Rallyepiloten auf vier Rädern bewältigen können.