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22. June 2011 11:02 Age: 3 yrs
Category: News

Projekt E-KIZUNA soll CO2-Emissionen halbieren



Eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2015 ist Ziel des Projektes E-KIZUNA, das die Honda Motor Corporation und die japanische Stadt Saitama umsetzen wollen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Japan unterzeichnet. Durch die Popularisierung von Elektrofahrzeugen soll die globale Erwärmung bekämpft und eine nachhaltige, CO2-arme Gesellschaft geschaffen werden. Das Projekt wird von der Stadt Saitama in Zusammenarbeit mit zahlreichen Interessengruppen verwaltet. Das japanische Wort kizuna steht für die Bande zwischen den Menschen.

Im Rahmen von E-KIZUNA werden Honda und Saitama den Einsatz von Elektrofahrzeugen, Plug-in-Hybridfahrzeugen und Elektrorollern im Stadtverkehr erproben. Darüber hinaus will Honda im Frühjahr 2012 das Honda Smart Home System in Saitama errichten und testen. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Energiemanagementsystem, in dem verschiedene von Honda entwickelte Anlagen zur Energieerzeugung zum Einsatz kommen, u.a. ein Gas-Blockheizkraftwerk und ein Solarenergiesystem. Ergänzend zum kommerziellen Stromnetz liefert das Honda Smart Home System Wärme und Elektrizität für Privathaushalte und produziert Strom zur Elektromobilität. Honda wird gleichzeitig untersuchen, inwieweit das System in der Lage ist, in einem Katastrophenfall unabhängig Strom zu erzeugen.

Der Einsatz der Honda-Technologien zur Elektromobilität und Energieerzeugung soll dazu beitragen, bis zum Jahr 2015 die CO2-Emissionen um die Hälfte des Niveaus von 2000 zu reduzieren. "Mit E-KIZUNA unterstreicht Honda ein weiteres Mal seine Innovationskraft und bringt die Zukunft in Japan schon heute auf die Straße", sagte Yuishi Fukuda, Präsident der Honda Deutschland GmbH.

Die Priorität von E-KIZUNA liegt auf der Errichtung einer katastrophenresistenten Stadt der Zukunft mit Hilfe unterschiedlicher Energiequellen und Elektromobilität. Die Projektvereinbarung zwischen Honda und der Stadt Saitama umfasst diverse Maßnahmen, unter anderem:

- Verbesserung des Zugangs zu Elektrofahrzeugen und Entwicklung von Geschäftsmodellen für Elektrofahrzeuge.
- Aufbau unabhängiger Häusersiedlungen mit Fokus auf lokale Stromerzeugung und
-verwendung.
- Entwicklung von Haushaltsenergiesystemen, die im Katastrophenfall funktionsfähig sind.

Weitere Bestandteile der Zusammenarbeit sind:

- Aufbau eines Sicherheitsnetzes für Ladestationen.
- Ankurbelung der Nachfrage durch Schaffung von Anreizen.
- Am lokalen Bedarf orientierte Aufklärungsinitiativen.

Quelle: www.honda.de